ITM 6.1 benutzt einen eingebauten Heartbeat-Mechanismus um den Status der Agenten abzufragen. Verfügbarkeits-Requests finden dabei zwischen den Agenten und dem HUB TEMS, sowie den Remote TEMS und dem HUB TEMS-Server statt. Alles weitere lesen Sie im vorliegenden Artikel...
Das Heartbeat-Interval vom Agent beträgt
10 Minuten, das Interval vom Remote TEMS dagegen nur
3 Minuten. Der Remote TEMS-Server empfängt den Heartbeat von allen verbundenen Agents und leitet den Status an den HUB TEMS-Server weiter. Eine Änderung des Default-Heartbeats ist durch eine Änderung der Environment-Variable
CTIRA_HEARTBEAT möglich. Unter Unix/Linux wird diese in der entsprechenden INI-Datei (ux.ini) gesetzt, unter Windows wird der Wert über das Fenster "Manage Tivoli Monitoring Services" geändert (Advanced->Edit ENV File). Um den Heartbeat beispielsweise auf 5 Minuten zu ändern, muss folgendes eingetragen werden:
CTIRA_HEARTBEAT=5
Widersprüchliche Dokumentationen von IBM sprechen hierbei mal von Minuten, mal von Sekunden. Richtig ist: der Wert muss in Minuten angegeben werden!
Nach der Installation eines Agenten wird dieser in der TEMS Datenbank registriert. In der Tabelle INODESTS der TEMS-DB wird weiterhin der Status des Agenten gespeichert. Wenn der TEMS-Server zweimal hintereinander kein Heartbeat-Interval empfängt, geht der Agent in den Status *OFFLINE (Unavailable). Die maximale Zeit, bis der HUB TEMS einen Agent als Offline markiert, beträgt demnach 20 Minuten.
Es gibt verschiedene Diskussionen, was das optimale Heartbeat-Interval ist, für kritische Server wird ein Wert zwischen 3-5 Minuten, für alle anderen der Default-Wert von 10 Minuten vorgeschlagen. Der niedrigste Wert, den man eintragen kann, beträgt eine Minute. Zu beachten ist jedoch, dass bei größeren Umgebungen die Performance bei einem niedrigen Heartbeat-Interval deutlich beeinträchtigt werden kann.